Jan Kuipersweg 5-7
8606 KD Sneek
0031-(0)515-439413
N 53°01, 191'
O 5°42, 058'
Das Herz der Niederlande.
Rund um das IJsselmeer liegen viele historische, wunderschöne Hafenstädtchen, Denkmäler des Wasserbaus und bekannte Museen; bei jeder Windrichtung kann man zu einem neuen, interessanten Ort segeln.
Das alte Almere war im 7.Jahrhundert ein verkehrsreicher Knotenpunkt für den friesischen Handel zwischen England, Frankreich, Deutschland und dem Ostseegebiet. Im 13. Jahrhundert ging der Meeresarm über in die Zuidersee. Es wimmelte nur so von Schiffen; die gesunkenen fand man teilweise wieder, als die IJsselmeerpolder trockenfielen.
Im 16. und 17. Jahrhundert erlebte der holländische Seehandel das Goldene Jahrhundert.
Hoorn, Enkhuizen und Amsterdam sandten ihre Handelsschiffe über die ganze Welt aus und hinterließen Kap Hoorn und Neu-Amsterdam als Visitenkarte.
Außer dem Handel war auch die Fischerei wichtig:
Die Jollen von Stavoren, die Aken von Lemmer, die Seebotter und Schokker von Urk, Schokland und
Enkhuizen, die Botter von Marken, die Schouwen von Hoorn und die flachen Lastkähne von Den Helder, sie fischten alle mit Quer- und Wunderschleppnetzen, Anschovisnetzen, Zugnetzen und Standnetzen.
Die offene Zuidersee war genau wie jetzt das Wattenmeer ein Paradies für Seefische.
Das IJsselmeer ist an sich schon eine Sehenswürdigkeit, mit dem großen Abschlußdeich, der die Zuidersee seit 1932 vom Wattenmeer trennt.
Mit dem ältesten Polder, dem Wieringermeer, der die Insel Wieringen ans Festland geklebt hat. Dasselbe passierte mit den Inseln Urk und Schokland im Nordostpolder.
Die alten Fischerdörfer Elburg, Harderwijk, Spakenburg und Huizen bekamen Zuidelijk Flevoland vor ihre Tür.
Im Hinblick auf die alte Kultur ist es sicher sehr bedauerlich, aber den Hochwasserkatastrophen und der Versalzung rund um die Zuiderseeküste wurde dadurch Einhalt geboten, mit einem mächtigen, über dreissig Kilometer langen Bauwerk.
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